Kernspintomtographie
Die Kernspintomographie (MRT-Magnetresonanztomographie) ermöglicht es, krankhafte Veränderungen im Bereich des Körpers bildlich darzustellen, um eine genauere Beurteilung zu erreichen. Die Untersuchungsmethode erspart ggf. Gewebeentnahmen und auch Operationen.
Bei der Kernspintomographie (MRT) werden Teile des menschlichen Körpers ohne Anwendung von Röntgenstrahlen dargestellt. Es treffen in einem Magnetfeld erzeugte Radiowellen auf den Körper, der Signale zurücksendet. Diese Signale werden von einer Antenne aufgenommen und anschließend ausgewertet. Durch eine Computersoftware wird ein anatomisches Bild erstellt. Gelegentlich wird Kontrastmittel verabreicht bei der Frage nach Tumoren oder entzündlichen Veränderungen, um bessere Bilder zu erreichen.
Ablauf der Untersuchung
Je nach Gerätetyp unterscheidet man ein geschlossenes oder offenes Kemspintomographiegerät. Während der Untersuchung liegt der Patient in einem speziellen magnetabgeschirmten Raum, entweder in einer Röhre oder in einem offenen Kernspintomographen (E-scan) wie unter einem Durchleuchtungsgerät. Während der Untersuchung sind sehr laute Klopfgeräusche zu hören, die von den notwendigen Schaltungen herrühren. Gelegentlich ist die Gabe eines Beruhigungsmittels notwendig.
Die durchschnittliche Untersuchungszeit liegt bei ca. 30 Minuten und es werden mehrere Dutzend Bilder in dieser Zeit angefertigt. Während der Untersuchung muß der Patient vollkommen ruhig liegen und gleichmäßig atmen, da durch Bewegungen die Bildqualität deutlich leidet.
Wann darf eine Kernspintomographie nicht erfolgen?
Kontraindikationen zur Durchführung kernspintomographischer Untersuchungen sind:
- Herzschrittmacher
- Kopfoperationen
- Metallteile im Körper, evtl. Clips nach Herz- oder
- Kopfoperationen
- Unverträglichkeit von Kontrastmitteln
- Schwangerschaft