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Osteoporosemessung (DEXA)

Die Osteoprose ist das Resultat eines Ungleichgewichtes zwischen Knochenan- und abbau. Neben der Knochendichtemessung mit Computertomographie ist die DEXA-Messung mit der geringsten Röntgenstrahlenbelastung der golden Standard.

Mit dem von uns betriebenen Prodigy-Pro-Gerät der Firma Lunar erfolgt die Knochendichtemessung durch die Abschwächung eines Röntgenstrahles durch den zu messenden Bezirk im Bereich der Lendenwirbelsäule oder der Hüftköpfe. Es ist die am weitesten verbreitete Methode der Knochendichtemessung. Es wird der Knochen an der LWS, am Schenkelhais, am Ganzkörper oder an Spezialregionen flächig abgebildet und das Messergebnis als Gewichtswert pro Flächeneinheit (Gramm pro Quadratzentimeter) angegeben.
Die Messung an der Wirbelsäule kann bei bestehender Verkalkung der Bauchschlagader oder degenerativen (Verschleiß-) Veränderungen besonders ab dem 65. Lebensjahr zu falsch hohen Ergebnissen führen, so dass dann eine zusätzliche Röntgenaufnahme der Wirbelsäule empfohlen wird.

Zwischen der Knochenmasse und der Bruchfestigkeit des Knochens besteht ein eindeutiger Zusammenhang. Die Knochendichtemessung in Zusammenhang mit der Anamnese erlaubt eine Risikoabschätzung in Bezug auf das individuelle Frakturrisiko.

Vorteile der DEXA-Methode sind die in einer Vielzahl von Studien belegten Fähigkeit zur Frakturvorhersage, die große Erfahrung in Therapiestudien, die geringe Strahlenbelastung und die weite Verbreitung der Geräte.

Zur Zeit scheint ein Knochendichtescreening z. Zt. der Menopause (Ausbleiben der Regelbultung) zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr sinnvoll, insbesondere bei erhöhtem Osteoporoserisiko, das durch einen Anamnesebogen abgeschätzt werden kann. Bei Männern ist ein Knochendichtemessung mit 60 Jahren als Screeningmethode vor allem bei Risikofaktoren sinnvoll

Im Moment übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Knochendichtemessung nur bei stattgehabter Fraktur ohne entsprechendes Unfallereignis.

Wir bieten die Knochendichtemessung für Euro 43,- in Anlehnung an die GOÄ-Ziffer 5300 an.

DEXA-Messung bei Kindern

Bei familiärer Belastung mit Frakturen bei den Eltern oder Großeltern mit ausgeprägtem Beschwerdebild ist nach amerikanischen Studien eine Knochendichtemessung bei zu vernachlässigender Belastung mit Röntgenstrahlen mit der DEXA-Messung schon zwischen dem 8. und 18. Lebensjahr möglich.

Bei genetischer Belastung mit Osteoporose ist die Prophylaxe mit kalziumreicher Ernährung und Vitamin D von großer Wichtigkeit zur Erlangung einer guten peak bone Masse nach Erreichen des achtzehnten Lebensjahres. Bei Kindern wird die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und ebenfalls eine total-body (Ganzkörper-)Messung vorgenommen.

Bei entsprechenden Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.