Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie mit dem neuentwickelten ASA Easy Line System spiegelt den modernsten technischen Stand von Systemen mit gepulsten Magnetfeldern wieder. Schon in der Vergangenheit hat man die biologische Wirkung von Magnetfeldern erkannt und für Heilzwecke eingesetzt. PMT (Pulsierende Magnetfeld Therapie) wird seit langen Jahren erfolgreich in der medizinischen Behandlung bei Schmerzen und verschiedenen gesundheitlichen Problemen therapeutisch eingesetzt.
Die durch das ASA Easy Line System erzeugten gepulsten Magnetfelder sind nicht sichtbare Energien, die den Körper bis in die einzelne Zelle durchdringen. Diese Energie-Magnetfelder haben eine sehr starke Tiefenwirkung. Sie erreichen innere Organe, Knochen und Körperteile, die sonst mit anderen medizin- technischen Methoden nicht ohne weiteres wirksam angegangen werden können.
Die biologische Wirkung der gepulsten energiereichen Magnetfelder beruht auf der Verbesserung des Zellstoffwechsels. Diese Biostimulation hilft in sehr vielen Krankheitsbereichen, indem die Abwehrkräfte gesteigert werden und die Selbstheilungskräfte in einem energiereichen Organismus wieder hergestellt werden. Speziell die Tiefenwirkung der Magnetfeld-Therapie auf alle Körperbereiche erklärt den breiten Einsatzbereich.
PMT ist in der Regel keine Symptom-, sondern eine Ursachenbehandlung. Die Magnetfeldtherapie wird laut wissenschaftlichen und praktischen Ergebnissen in folgenden Bereichen eingesetzt:
- Degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
(Arthrose am Knie und Hüfte) - Rheumatische akute und chronische Beschwerden
- Sportverletzungen
- Wund- und Knochenheilung
- Osteoporose (bedingte Schmerzzustände)
- Migräne, Kopfschmerzen
- Neuralgien
- Durchblutungsstörungen
- Schlafstörungen, Müdigkeit, Energiemangel, Stresszustände
Bei der Behandlung können verschiedene ASA Easy Line Basismodelle und zusätzliche Applikationen, die den Ansprüchen des Therapeuten gerecht werden, verwendet werden. Die Behandlung für den Patienten ist bequem , entbnend und vollkommen schmerzlos. Die Behandlungsdauer ist unterschiedlich (von 10 - 30 Min.) Ebenso die Anzahl der Behandlungen. Sie richtet sich nach Ihren Beschwerden und persönlichen Befinden. Bei chronisch degenerativen Beschwerden ist eine Langzeitbehandlung zu empfehlen. Ein mögliches "Kribbeln" in den Füßen oder Armen ist erfahrungsgemäß ein gutes Zeichen und deutet auf eine bessere Durchblutung hin. Die Aktivierung und Reorganisation der Körperzellen leiten den Genesungsprozess ein. Die Magnetfeldtherapie wirkt.
Unerwünschte Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Allerdings darf die Magnetfeldtherapie bei Patienten mit Herzschrittmachern nicht eingesetzt werden !
Die Wirkungsweise der pulsierenden Felder in der Magnetfeldtherapie
Seit mehreren Jahren haben experimentelle und klinische Beobachtungen der therapeutischen Wirkungen der magnetischen Felder auf tierische und menschliche Gewebe Forscher dazu angeregt, klinische Experimente durchzuführen mit dem Ziel: Erforschung der Einwirkung von magnetischen Feldern auf die Zellen der verschiedenen Gewebearten.
Vom Epithelgewebe zum Nervengewebe, vom Kollagengewebe in seinen diversen physioanatomischen Arten zum Muskelgewebe. Dabei ist zum Ausdruck gekommen, daß das magnetische Feld einen Einfluß auf die Zellen und/oder Zellenstruktur hat.
Die Wechselwirkungen zwischen magnetischen Feldern und Materie sind im energetischen Sinne extrem gering. Diese Wirkungen können von Systemen im lebenden Organismus gesteigert werden.
Magnetische Felder können, im Unterschied zu elektrischen Feldern, alle organischen Strukturen durchqueren. Sie üben eine Kraft auf bewegte Ladungen aus und induzieren magnetisch-elektrische Wirkungen. Magnetische und elektrische Felder sind voneinander abhängig. Alle biologische Funktionen benötigen für ihre Entfaltung magnetische Felder. Die molekularen Ströme kennzeichnen die magnetischen Eigenschaften jeder Struktur, während die Ionenbewegung die magnetische Komponente der Aktivitäten der Muskeln, der Nerven und des Kreislaufes verursachen.
Die im Laufe der Jahre erzielten Erfolge in der Behandlung mit pulsierenden magnetischen Feldern in der Osteo- und Arthropathie haben das Interesse der Biologie erweckt, die Erkenntnisse über die Wirkmechanismen zu vertiefen.
Unter den angewendeten magnetischen Feldern haben sich diejenigen mit den niedrigen Frequenzen (unter 100 Hz) und der niedrigen Stärke (unter 100 Gauss) am besten bewährt. Diese Felder werden, wegen ihrer Eigenschaft - ELF (Extrem Low Frequenz) genannt.
Wechselwirkungen zwischen pulsierenden magnetischen Feldern und biologischen Membranen.
Die Ergebnisse der klinischen Experimente haben folgendes ergeben:
- Steigerung der Elastizität und der Zugfestigkeit der Membrane
- Einfluß auf viele enzymatische Systeme im Zwischenzellraum und in der Membrane
- Einfluß auf Regenerationsprozesse der Leber
- Einfluß auf die Beziehung zwischen Antigenen und den Antikörpern
- Veränderung der Durchlässigkeit der Zellmembrane und demnach des Gleichgewichtes der Ionen auf beiden Seiten der Membrane. In der Tat, das Membranpotential ist bei Erkrankungen gegenüber dem gesunden Zustand gestört. Diese Beobachtung zeigen eine Beeinträchtigung der Struktur oder der lipoproteische Organisation der Membrane, so daß die Ionenverteilung von den physiologischen Werten abweicht.
- In diesen Fällen verursachen pulsierende magnetische Felder die gleichen Effekte, wie bei dem Einfluß der extrazellulären Ionenkonzentration von Kalzium, Natrium und Kalium über die intrazellulären Prozesse.
- Einfluß auf die Strömung von Ionen durch die Membrane. Jede Strömungsgeschwindigkeit soll einer bestimmten Frequenz entsprechen.
Wirkung der pulsierenden magnetischen Felder auf das Gefäß- und Kreislaufsystem.
Folgende Ergebnisse wurden bei einer Serie von Untersuchungen festgestellt, die sich mit der Wirkung von pulsierenden magnetischen Feldern bezüglich der vaskuläre Komponente bei orthopädischen und rheumatischen Erkrankungen befassen:
- Verbesserung der Gefäßneubildung
- Gefäßerweiterung
- Senkung der Viskosität des Blutes
- Steigerung der Elastizität der Zellmembrane
- Durchblutungsförderung
Dank der thermographische Mittel hat man die Wirkung der magnetischen Felder sicher beurteilen können. Die Wärmestrahlung ist der peripheren Durchblutung proportional. Der Sauerstoffpartialdruck in den Geweben hängt wiederum von der Durchblutung ab. Jede Steigerung der Durchblutung ergibt eine Steigerung der Bereitstellung von O 2 im Gewebe.
Die Thermogramme zeigen eindeutig den Einfluß der pulsierenden magnetischen Felder auf die Durchblutung. Die Hände stellen das beste Beispiel dafür dar, da das Verhältnis zwischen Fläche und Volumen einerseits und der Durchblutung anderseits relativ hoch ist.
Pulsierende magnetische Felder und die Osteogenese.
Die meisten experimentellen und klinischen Studien, die mit wissenschaftlicher Strenge vorgenommen wurden, haben sich mit der Wirkung der pulsierenden magnetischen Felder auf das Knochen- und Kollagengewebe befaßt.
a)Piezzoelektrische Wirkung: Stimulation der Osteogenese
Der Wirkungsmechanismus der elektromagnetischen Felder auf das Knochengewebe basiert auf einer Reihe von Elementen. Unter der wichtigsten sei der piezzoelektrische Effekt zu erwähnen. Dieser Effekt besteht in der Eigenschaft bestimmter Kristalle, elektrische Schwankungen in mechanische und umgekehrt umzuwandeln.
In der piezzoelektrischen Eigenschaft der Knochen erkannte man die Möglichkeit, durch künstliche elektrodynamische Stimulation, elastische Vibrationen zu induzieren, deren Ziel die Kräftigung oder die Substitution natürlicher Funktionen ist, die beeinträchtigt oder fehlend sind. Das gleiche gilt für die Blutgefäßwände.
Die Druckgebiete des Knochens werden, durch Aufnahme von negativen Ionen, negativ geladen, während die Zuggebiete positiv geladen werden. In den negativ geladenen Gebieten ist es möglich die Hombildung zu beobachten. Auf der Zugseite (und daher positiv geladen) ist eine geringe oder fehlende Reaktion und sogar manchmal eine Knochenresorption festzustellen.
In den Gebieten mit großer Osteogenese erscheint vor allem eine negative Polarisation, die mit dem Regenerationsprozeß weiter steigt. Demnach wird der Knochen einem bioelektrischen Zyklus unterzogen, in dem verschiedene Kräfte elektromagnetische Felder induzieren, die eine wichtige Rolle im Wachstum, Regeneration und der Heilung spielen.
Die Wirkung der magnetischen Felder ergeben sich dank zweier Mechanismen:
Einerseits eine direkte magnetische Wirkung, anderseits eine Induktion elektrischer Wirkungen. Das Endziel der induzierten elektrischen Potentialschwankungen ist die Vibration des Knochen- und des Bindegewebes herbeizuführen. Dies geschieht dank ihrer piezzoelektrischen Eigenschaft.
b)Die Knochenbildung
Dem Prozeß der Knochenbildung geht eine vermehrte Produktion von Kollagenfasern und Ihrer Ablegung voraus. Studien mit Hilfe vom elektronischen Mikroskop haben erwiesen, daß Myozyten M (metabolische Elemente) eine erhebliche Quelle von Kollagenfasern darstellen. In den Zellkulturen entfaltet sich die Wirkung dieser Zellen in Gegenwart von pulsierenden magnetischen Niederfrequenzfeldern mit geringer Intensität. Zeitgleich dieses Prozesses setzt sich eine Anordnung und eine strukturelle Orientierung der Proteine im Sinne des magnetischen Feldes durch.
Unter den Faktoren, die von den pulsierenden magnetischen Feldern begünstigt werden, zählt die Iontophorese: Die Häufigkeit der mineralen Elemente hat eine positive Wirkung auf die Kollagenfasern und die Blutversorgung. Es ist dann zu behaupten, daß die induzierte Stimulation der magnetischen Felder durch ihren organisatorischen Effekt nicht nur einen Einfluß auf das Gleichgewicht der verschiedenen Substanzen hat, sondern auch auf ihre Strukturierung und ihre Orientierung.
c) Die pulsierenden magnetischen Felder und die Zellatmung
Es ist wichtig zu unterscheiden, daß die therapeutisch günstige Wirkung der pulsierenden magnetischen Felder nicht linear mit der Steigerung der Frequenz und/oder der Intensität ansteigen. Es gibt in der Tat eine optimale Intensität, die nicht zu überschreiten gilt und die, je nach Studie im Bereich von 50 Gauss liegt. In diesem Intensitätsbereich werden die enzymale Reaktionen optimal erreicht.
Wenn keine Wechselwirkung zwischen den magnetischen Feldern und des Paramagnetismus des Sauerstoffes zustande kommt, ist mit einer biologischen Antwort zu rechnen. Diese resultiert von den günstigen Wirkungen der Magnetfelder über den Metabolismus des Sauerstoffes im Bereich der Zelle.
Mehr als ein klinisches Argument untermauert diese Hypothese:
- Beschleunigung der Heilprozesse bei Läsionen der Knochen und der Weichteile
- Günstige Wirkung auf Strukturen, die stark vom Sauerstoff abhängig sind (z.B Knorpelgewebe)
- Steigerung der Schmerzen bei Beginn der Therapie im Falle arthrotische Läsionen und ihre Senkung im Laufe der Behandlung (wahrscheinlich ist dies auf die bessere Verwertung des Sauerstoffes im Bereich der Zelle zurückzuführen)
- Die positiven Effekte auf die Trophik bei der peripheren Durchblutung
Magnetische Felder und ihre Wirkung auf den Sauerstoffhaushalt.
Es ist beobachtet worden, daß unter der Einwirkung der pulsierenden magnetischen Felder eine Steigerung des Sauerstoffpartialdruckes (pO2) stattfindet. Diese Steigerung geht, laut transkutanen Messungen, mit dem Aussetzen der Felder zum Anfangswert zurück.
Magnoli
Als zweite Möglichkeit der Magnetfeldtherapie können wir anbieten die gleichzeitige Extension (Zug) an Hals- und Lendenwirbelsäule und Hüftgelenk zur Behandlung chronischer, therapieresistenter Beschwerden.
Eine Magnetfeldtherapie kommt bevorzugt bei ausbehandelten Fällen zur Anwendung.