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Orthopädisch Unfallchirurgische Praxisklinik Wassenberg
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Wirbelsäulen-OP´s

Seit dem 1.Januar 2008 besteht durch Eröffnung einer Zweitpraxis von Dr.Markus Hardenack aus dem Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie, Pastorsgasse 24, 41199 Mönchengladbach, Tel. 02166-1267941, die Möglichkeit, neurochirurgische Fragestellungen vor Ort zu klären. Es werden ambulante und stationäre Eingriffe im Bereich der Nerven und der Wirbelsäule angeboten.  Eine Terminvereinbarung erfolgt über unserere Praxis.

Für näherere Informationen klicken Sie hier: http://www.lukasneuss.de

Mikroskopische Bandscheibenoperation

Eine mikroskopische Bandscheibenoperation erfolgt in der Regel in Vollnarkose und dauert etwa 1 Stunde. Ein Hautschnitt von 3 bis 4 cm Länge wird neben die Dornfortsätze gelegt und die Muskulatur bei Seite geschoben. Es wird mikroskopisch in der Regel gearbeitet oder mit Lupenvergrößerung bei 4- bis 8-facher Vergrößerung.

Unter bei Seite halten des Nerven, der durch den Bandscheibenvorfall gedrückt ist, werden verschiedene Instrumente und Häkchen eingeführt und der Bandscheibenvorfall mit Fasszangen entfernt. Die Bandscheibe selbst wird von verschlissenem Bandscheibengewebe ausgeräumt.

Nach der Operation erfolgt eine Frühmobilisierung. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 3 bis 5 Tage, je nach Mobilität. In den ersten 6 Wochen nach dem Eingriff erfolgen stabilisierende Rumpfübungen, dann erst mobilisierende Krankengymnastik. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht je nach beruflicher Tätigkeit zwischen 3 und 12 Wochen.

Spinalkanalerweiterung

Ingesamt gleiches Vorgehen wie bei der mikrochirurgischen Bandscheibenoperation. Bei diesem operativen Eingriff wird der Nervenkanal im Bereich der Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule in den engen Bereichen in einer oder zwei, seltener in drei Etagen von einengendem Knochengewebe mit verschiedenen Instrumenten und Fräsen befreit.

Radiofrequenztherapie

Chronische Lenden- und Halswirbelsäulenbeschwerden mit Verschleiß im Bereich der kleinen Wirbelgelenke sind bei ausgereizter konservativer Behandlung eine Indikation für eine Verödungsbehandlung. Diese ist möglich mit Hitzeeinwirkung auf die kleinen Wirbelgelenke, Eiseinwirkung oder Alkohol.
Vor dem Eingriff erfolgt eine Austestung der betroffenen Wirbelgelenke durch lokale Injektion eines Betäubungsmittels. Bei deutlicher Beschwerdelinderung danach kann die Indikation zu dem operativen Eingriff erfolgen.