Erfolgreiche Kombinationstherapie gegen Tennisellenbogen
03.02.2012
Die Mischung macht´s: Gefäß-Sklerosierung, Stoßwellen-Therapie, Krafttraining und Nitro-Spray bilden eine starke Kombi gegen die Beschwerden von chronischer Epiconclylitis am Ellenbogen. Mithilfe einer mehrmonatigen multimodalen Therapie können sich Schmerzen von Betroffenen bei einer gezielten Kombination der Maßnahmen enorm verbessern. Die Handkraft kann deutlich gesteigert werden und das Schmerzniveau innerhalb von 12 Wochen um bis zu 70 Prozent reduziert werden.
Der Sportschuh - Bequem soll er sein
31.01.2012
Seit vielen Jahren ist bekannt, dass der Schuhaufbau nichts mit der Häufigkeit von Verletzungen zu tun hat.
Auffallend ist, dass der Lieblingsschuh von Läufern oft nicht den bisherigen Maßgaben des "optimalen Sportschuhs" entspricht.
Im Gegenteil - oft ist es der "einfache Schuh" ohne Schickschnack, den die Sportler bevorzugen. Die modernen Schuhe werden weicher und passen sich in Form und Funktion dem Barfußlaufen an.
Hierdurch können Hebekräfte auf das Knie bis zu 30% reduziert werden. Richtig barfuß laufen - wie früher der Neandertaler - sollte man allerdings nur im Wald und auf Rasen.
Fazit: Kaufen Sie sich Schuhe mit bequemer Passform, in denen Sie sich wohl fühlen.
Kombinationstraining bei Fibromyalgie
08.10.2011
In einer Studie (J. Rehabil Med 2011; 43: 521-526) wurde jetzt belegt, dass ein kombiniertes Training von Ausdauer, Muskelkraft und Beweglichkeit einen signifikant positiven Einfluss auf die Fibromyalgie hat.
Dr. Stefan Middeldorf, Chefarzt der orthopädischen Klinik in Bad Staffelstein, empfiehlt einen kombinierten Belastungsplan mit Patientenschulung, Verhaltenstherapie, spezielle Schmerztherapie und aerobes Ausdauer Training.
Besonders weist er auf die Wichtigkeit der Diagnostik und Behandlung zusätzlicher Erkrankungen hin. In der Regel sei die Fibromyalgie zum Zeitpunkt der Diagnose bereits chronifiziert.Der stationäre Therapiebeginn kann nur Grundstein für eine eingeleitete Langzeitbetreuung sein.Antidepressiva sind zur besseren Schmerzverarbeitung oft sinnvoll, nicht aber eine Einstellung auf Opiate.
Künstliches Gelenk an Hüfte und Knie? Wann ist der richtige Zeitpunkt?
01.09.2011
Jährlich werden in Deutschland 400.000 künstliche Gelenke implantiert, davon 210.000 am Hüft- und 165.000 an den Kniegelenken.
Der hauptsächliche Grund ist ein Gelenkverschleiß. Die künstlichen Gelenke halten im Schnitt 12-18 Jahre. Von enormer Wichtigkeit ist, den richtigen Zeitpunkt für die Implantation festzulegen.
Erfolgt die Implantation in zu jungem Alter, erlebt der Patient die erste, zweite oder noch mehr Lockerungen der Prothese und die Ausgangssituation für einen Prothesenwechsel wird immer schlechter. Ist der Patient zu alt, steigt ab dem 75. Lebensjahr das Risiko für Narkose und Operation mit jedem Jahr beträchtlich.
Der richtige Zeitpunkt wird festgelegt durch die Stärke der Schmerzen und durch einen Dauerschmerz, den individuellen Leidensdruck und eine deutliche Bewegungseinschränkung, am Knie- und Hüftgelenk mit einer Beugung unter 90-100 Grad.
Ebenfalls ist eine erhebliche Einschränkung der Gehstrecke sowie Komplikationen durch medikamentöse Behandlung ein guter Anhalt für den richtigen Implantationszeitpunkt.
Grundlage sollte immer die individuelle Beratung und Festlegung des Vorgehens mit dem orthopädischen bzw. unfallchirurgischen Arzt Ihres Vertrauens sein.
Kindliche Bewegungsstörung: Üben bringt nichts!
01.09.2011
Allen Kindern mit Bewegungsstörungen, bei denen meist den Eltern oder Lehrern eine gestörte Eigenwahrnehmung auffällt bieten wir in unserer Praxis eine röntgenstrahlenfreie 3D-Vermessung der Wirbelsäule mit verschiedenen Tests an mit anschließender Versorgung mit entsprechenden Einlagen. Unterstützt wird die Behandlung durch Atlastherapie nach Arlen. Durch einen schnellen ungefährlichen Impuls auf den ersten Halswirbel erfolgt die Aktivierung nicht aktiver Muskelgruppen.
Häufig spricht die Motorik sofort auf die Behandlung an aber der Patient bedarf zusätzlich einer physiotherapeutisch/osteopathischen Therapie. Eine häusliche Selbstbehandlung ohne kompetente Betreuung ist nicht sinnvoll. Die Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit der therapierten Kinder ist oft beeindruckend.
Chronischen Muskelschmerz vermeiden
07.08.2011
PECH gehabt, wenn man sich beim Sprung oder Tritt eine Verletzung zuzieht. Konsequente Pause, Eis, Compression und Hochlagerung ist in der Praxis häufig problematisch.
Eis, Hochlagerung und Druck anfangs wiederholt alle 15-20 Minuten, später moderate Kälte, um im Muskel eine Temperatur von 3-7 °C zu erreichen und den Blutfluß um ca. 50 Prozent zu reduzieren.
Mit KinesioTaping (www.medi-tape.de) kann eine Entspannung der Muskulatur gefördert und eine weitere Schwellung verhindert werden. Frühe Mobilisation und Belastung sind für eine Muskelheilung von Vorteil nach 3-6 Tagen Immobilisation.
Nachdem anfangs die unverletzte Seite isoliert beübt wird und eine Belastung mit tolerablem Schmerz sinnvoll ist, ist bei einer chronischen Verletzung ein komplexes Übungsprogramm in Kombination von Kokontraktions-, isometrischem-, isotonischem-, isokinetischem Training mit zusätzlicher Muskeldehnung erforderlich.
Unterstützt werden kann die Muskeldehnung mit einer Matrix Rhythmus Therapie (MaRhyThe) zur Dehnung der Muskulatur im osteopathischen Behandlungsrhythmus von 8-12 Herz.
Eine komplexe Behandlung akuter Beschwerden vermeidet eine Chronifizierung mit dann ständigem Ruhe- und/oder Belastungsschmerz.
Praxis Dres. Beckers
Graf-Gerhard-Str. 45 - 51
41849 Wassenberg
www.op-wassenberg.de
info@op-wassenberg.de
Tel. (0) 24 32 / 4 99 33
Eigenblut (ACP) Therapie bei chronischen Wirbelsäulenschmerzen
02.08.2011
Seit mehreren Jahren hat sich die Applikation von aus Eigenblut gewonnem Serum in der Behandlung von Sehnenverletzungen und Arthrose bewährt. Mehr und Mehr ist die ACP (autologes conditioned Plasma) Behandlung jetzt auch im Bereich der Wirbelsäule mit Injektion an die Facettengelenke und Nervenwurzeln möglich zur Linderung chronischer Schmerzen.
Nach Punktion einer Vene erfolgt die Zentrifugation des Serums, das dann mit angereicherten Entzündungshemmfaktoren an den Ort des Geschehens injiziert wird.
Für genauere Informationen fragen Sie unser Team bzw. schauen sich auf www.arthrex.de um.
Haltungs Diagnose ohne Röntgen
15.07.2011
Seit mehr als 10 Jahren hat sich die röntgenfreie Darstellung der Wirbelsäule immer weiter entwickelt. Genauso wie ein symmetrischer Biss einer späteren Zahnprothesenversorgung vorbeugt, so ist eine optimale Wirbelsäulenstellung für weniger Beschwerden sinnvoll.
Mit Hilfe der Projektion von Lichtlinien auf den Rücken wird dieser optisch vermessen, so dass Fehlstellungen ohne Röntgen erkannt und auch Verläufe der Haltung optimal festgehalten werden können. Anstatt einer Aufnahme werden mit verschiedenen Korrekturen oder Übungen etliche Aufnahmen angefertigt. Danach ist eine kinesiologische Austestung möglich und ggf. die Versorgung mit einer Brille, Aufbißschiene, propriozeptiven Einlagen oder nur mit einer Erhöhung erforderlich.
Gerne informieren wir Sie weiter.